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Realisierungswettbewerb Stadthalle Buchen

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Realisierungswettbewerb Schul- und Sportbauten, stadtteilzentrale Einrichtungen an der Permoserstra├če in Ingolstadt (Engere Wahl)

Realisierungswettbewerb Verwaltungs- / Akademiegeb├Ąude Handwerkskammer Schwaben (Ankauf)




Realisierungswettbewerb Stadthalle Buchen

Auslober Stadt Buchen
Architekten Löweneck + Schöfer
München
Landschafts-
architekt
Dr. Gunter Bartholmai
Wettbewerb 03 / 2009
Fläche (BGF) 2.120 m2
Volumen (BRI) 12.800 m2
Baukosten ca. 5,80 Mio EUR

Der Neubau der Stadthalle in Buchen setzt als deutlich wahrnehmbarer Baukörper mit selbstbewusster Stellung in Richtung des südwestlich gelegenen Fest- und Parkplatzes einen neuen Blickfang bei Annäherung aus dem Stadtkern.

Der Charakter der neuen Stadthalle wird durch eine freundliche innere Atmosphäre mit hohem Tageslichtanteil, spannenden Innenraumeindrücken und eine klare innere Funktionsanordnung in Grundriss- und Geschossorganisation geprägt.

Die Gebäudeorganisation erfolgt dabei über drei Stockwerke. Alle wesentlichen und bei Saalnutzung von Besuchern genutzten Bereiche liegen variabel schaltbar und barrierefrei auf einer Ebene.
Klar organisierte Raumabfolgen und zonierte Nutzungsbereiche vermeiden Störungen und Kreuzungen in den Wegebeziehungen.

Als vermittelndes und für Besucher nachvollziehbar ordnendes Element wirkt dabei eine entlang des Saalteiles verlaufende ruhige und breite Flurzone. Diese wird durch integrierte Oberlichter mit hohem Tageslichtanteil aufgewertet. Die Oberlichter werden in den Freibereich der Erschließungszone des Mehrzwecksraums integriert und wirken dort als gliedernde Elemente mit integrierten Sitzgelegenheiten.

Durch die vorgeschlagene Fassadengestaltung ergeben sich vielfältige und spannungsreiche transparente Blickbeziehungen zu den vorgelagerten Freiflächen.
Bei Bedarf lässt sich die Saal und Foyerfläche über große Türen in den Außenraum erweitern.

Die natürliche Belichtung des Saalbereiches erfolgt über Fenster und Oberlichter; für Theater-veranstaltungen besteht die Möglichkeit zur Vollverdunkelung. Die künstliche Beleuchtung wird über indirekte Beleuchtung so ausgebildet, dass ein der Tageslichtwirkung entsprechendes spannendes Lichtspiel erreicht wird.

Die Außenfassade des Saalbaukörpers Fassade arbeitet bewusst mit deutlich unterschiedlichen Konstruktionstiefen und vertikal orientierten Fensteröffnungen. Große unstrukturierte geschlossene Flächen werden dabei vermieden. Diese Bekleidung ergibt in Ausführung mit variierender Oberflächenrauhigkeit (sandgestrahlt, geschliffen, geglättet) ein lebendiges Farben- und Strukturspiel, welches dem Gebäude unabhängig von seinem nutzungsbedingten Bauvolumen ein maßstäbliches und der Umgebung angepasstes Erscheinungsbild verleiht. Die Außenwirkung dieses Material- und Lichtspiels wirkt sowohl tagsüber als auch nachts bei künstlicher Beleuchtung.

Entwurfsbeteiligte
Haustechnik IBW Ingenieurbüro Wieland GmbH, Rastatt
Statik IB Dr. Behringer GmbH
München